Standard & Poor’s hebt Rating für die genossenschaftliche FinanzGruppe um eine Stufe an.
Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) hat das Rating für die genossenschaftliche FinanzGruppe um eine Stufe von A+ auf AA- angehoben. Der Ausblick ist stabil. Damit erhält die genossenschaftliche FinanzGruppe von S&P die höchste Bonitätseinschätzung unter Deutschlands Banken, die nicht in Staatsbesitz sind.
"Die Anhebung des Ratings ist eine ausdrückliche Bestätigung des genossenschaftlichen Geschäfts-modells", sagte Jürgen Wache, Sprecher des Vorstandes der Hannoverschen Volksbank, "die mittelständischen Privat- und Firmenkunden haben in der genossenschaftlichen FinanzGruppe einen verlässlichen und starken Partner.“
Ratingbegründung für die FinanzGruppe
Konkret erhält die genossenschaftliche FinanzGruppe ausgehend von einem Ankerrating der deutschen Finanzbranche von A- jeweils eine Heraufstufung für das nachhaltige und diversifizierte Geschäftsmodell, die solide Kapitalausstattung sowie die breite retailbasierte Refinanzierungsstruktur der Genossenschaftsbanken. Die Risikolage der FinanzGruppe wird neutral in Bezug auf das Ankerrating gesehen.
Neue Ratingmethodik von S&P
Die Rating-Heraufstufung nimmt S&P auf Grundlage ihrer neuen zweistufigen Ratingmethodik vor. Ausgangspunkt ist ein Rating für die Beurteilung der gesamten Finanzbranche eines Landes, das sogenannte Ankerrating. Im zweiten Schritt nimmt die Agentur dann einzelne Abstufungen für Kriterien wie Geschäftsmodell, Kapitalausstattung, Risikolage und Liquidität / Refinanzierungsstruktur vor.
Das Rating von S&P gilt grundsätzlich für die der Sicherungseinrichtung des BVR angeschlossenen Institute, zu denen auch die Hannoversche Volksbank gehört.